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TUC – Organisationsanalyse und Leitbildentwicklung

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Im QSL-Projekt an der Technischen Universität Chemnitz laufen aktuell zwei Prozesse parallel: zum einen die Organisationsanalyse und zum anderen die Leitbildentwicklung der TU Chemnitz.

Zeitstrahl Orgaanalyse Leitbild

 

Das Ziel der Organisationsanalyse ist, formelle und informelle Strukturen des Lehramtsstudiengangs an der TU Chemnitz sichtbar zu machen und somit strukturelle und prozessuale Leerstellen zu identifizieren. Hieraus entsteht eine Prozesslandkarte, die den gegenwärtigen IST-Zustand der Organisation darstellt. Mittels dieser Analyse ist es möglich, QSL an der TU Chemnitz bzw. am Zentrum für Lehrerbildung (ZLB) zu verorten und so Strukturen für den SOLL-Zustand zu entwickeln. Als Analysewerkzeuge bieten sich hierbei die klassischen Forschungsmethoden an (nach Hechler, Pasternack 2012: 54):

  • statistische Sekundäranalyse (hochschulstatistische Daten, Evaluationsergebnisse)
  • Dokumentenanalyse (Ordnungen, Satzungen, Handbücher der TU Chemnitz)
  • Experteninterviews (Mitarbeitende mit unterschiedlichen Funktionen, Studierende etc.)

Gegenwärtig werden die ersten Informationen ausgewertet.

Neben dem beschriebenen Prozess der Organisationsanalyse findet gleichzeitig die Entwicklung eines sächsischen Leitbildes für die Lehrerbildung statt. Dazu sind die Akteurinnen und Akteure aller „Statusgruppen und Hierarchieebenen“  (Gilge 2009, 167) der TU Chemnitz aufgefordert, „relevante Vorstellungen sowie Problemlagen“  in den Diskurs einzubringen.

Die Prozesse finden an allen, in der Lehrerbildung tätigen Hochschulen statt. Aufgrund der individuellen Strukturen und Prozesse in den Hochschulen, wird die Leitbilderarbeitung methodisch unterschiedlich umgesetzt. An der TU Chemnitz erfolgt die partizipative Leitbildentwicklung anhand des „Middle-Out“ -Verfahrens, welches eine „relativ größere […] Partizipation aller Organisationsmitglieder im Vergleich zum Top-Down Verfahren […] ermöglicht“  (Gilge 2009, 167).

Um die Beteiligung von Akteurinnen und Akteuren verschiedener Statusgruppen und Hierarchieebenen sicherzustellen, bietet sich die Kombination dreier Methoden an:

  • Workshops

Diese sind zentral für die Leitbildentwicklung, da die Hauptakteurinnen und -akteure (Studierende und Dozierende) ihre Vorstellungen einbringen.

  • Experteninterviews

Als Expertinnen und Experten gelten hierbei Personen, die mit Schnittstellenfunktion(-en) ausgestattet sind. Aufgrund ihrer Rolle verfügen sie über spezifische Vorstellungen und Wissen über Problemlagen, die für die Leitbildentwicklung von Bedeutung sind.

  • Schriftliche Befragungen einzelner Dozierender der Fakultäten

Das Lehramtsstudium ist zum einen am Zentrum für Lehrerbildung verortet, und zum anderen an den Fakultäten, die das fachwissenschaftliche Studium einzelner (Unterrichts-) Fächer sicherstellen. Mittels schriftlicher Dozierendenbefragungen wird das Leitbild durch fachspezifische Inhalte abgerundet.

Die Umsetzung der Methoden wird im Dezember 2015 und Januar 2016 angestrebt. Ein erster Entwurf kann von Seiten der TU Chemnitz im Februar 2016 erwartet werden.
Gemeinsam mit den Entwürfen der anderen sächsischen Hochschulen wird im Anschluss ein Gesamtentwurf entwickelt. Dieser kehrt wiederum an die Hochschulen zurück, damit Verbesserungsvorschläge eingearbeitet werden können. Nach diesem Prozess ist das Endergebnis das ‚Leitbild Lehrerbildung des Freistaates Sachsen‘.

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